Neuigkeiten aus der Praxis Prenzlauer Berg:

Liebe Patientinnen und  Patienten,

wir haben bis heute 2.069 Impfungen gegen Covid-19 durchgeführt!



An dieser Stelle gilt noch einmal - und immer wieder - mein aufrichtiger Dank meinem SUPER TEAM! ALLE machen einen sehr anstrengenden und super guten Job!

Ich kann Ihnen/Euch heute schon ankündigen, dass ich all meinen Mitarbeitern vom 06.-10.09.2021, wenn das Gros der Impfungen erfolgt ist, eine Woche Urlaub gönnen möchte. Die haben sich dann alle verdient.
 

Impf-Termine

Ich möchte Ihnen/Euch versichern, dass ALLE verfügbaren Impf-Termine über die von uns genutzte SAMEDI-Plattform zur Online-Terminbuchung zur Verfügung stehen, und zwar HIER.

Darüber hinaus stehen KEINE weiteren Termine zur Impfung zur Verfügung! Wir führen auch keine Warteliste! Telefonische Nachfragen sind nicht zielführend und behindern uns bei der Arbeit! Wir bitten dringend darum, von entsprechenden Anrufen Abstand zu nehmen!


Impf-Zertifikat & QR-Code

Wir sind in der Lage, Impf-Zertifikate/QR-Codes auszustellen. Wir können sowohl für in unserer Praxis durchgeführte Impfungen, als auch für extern erfolgte Impfungen ein Zertifikat erstellen. 

Wir können auch ein Genesenen-Zertifikat erstellen, welches für die Dauer von sechs Monaten nach einer PCR-gesicherten Covid-19-Erkrankung Ausnahmen von der Verpflichtung zu einer Reihe von Corona-Schutzmaßnahmen erlaubt. Voraussetzung für die erstellung eines Genesenen-Zertifikats ist ein schriftlich dokumentierter PCR-Nachweis. Dieser muss in unserer Praxis erfolgt sein, oder in schriftlicher Form vorliegen. 

Zertifikate sind sowohl für Erst-, als auch für Zweit-Impfungen möglich. Nützlich im Sinne der Verordnung zur Befreiung von Testpflicht und für Reisen sind sie jedoch nur nach der zweiten Impfung mit BioNTech, AstraZeneca und Moderna-Impfstoff. Deshalb empfehlen wir, ein Zertifikat erst nach der zweiten Impfung anzufordern. Anders ist dies beim Johnson & Johnson-Impfstoff, der nur einmal gegeben werden muss. 

Wir weisen noch einmal darauf hin, dass nach einer durchgemachten und mittels PCR bestätigten Covid-19-Erkrankung gemäß der STIKO-Empfehlungen nur eine Impfung mit Astra/BioNTech/Moderna nötig ist. 

Aktuell ist es jedoch noch nicht möglich, ein von der Testpflicht befreiendes Zertifikat für die Kombination durchgemachte Infektion und einmalige Impfung auszustellen. Dies soll jedoch demnächst möglich werden. 


Verfügbarer Impfstoff

Die Verfügbarkeit des besonders nachgefragten Impfstoffs von BioNTech/Pfizer ist aktuell deutlich besser geworden. Es steht REICHLICH Impfstoff zur Verfügung!

Zudem haben wir zahlreiche Dosen des Impfstoffs von Johnson & Johnson auf Lager. Vorteil dieses Impfstoffs ist, dass man nach nur einer Dosis einen Impfschutz hat. 
Auch AstraZeneca-Impfstoff haben wir zahlreich auf Lager. 
 

Einladungen zu ZWEIT-Impfungen

Wie bereits bei der ERST-Impfung angekündigt, werden wir Sie aktiv zur ZWEIT-Impfung per email einladen. Aufgrund der neuen Empfehlungen zu Zweit-Impfungen nach AstraZeneca-Impfstoff und zum Abstand von BioNTech-Impfungen werden wir Ihnen diese emails teils früher als erwartet schicken.

Allerdings sind die email-Einladungen personell aufwändig. Es kann zu Verzögerungen kommen. Nutzen Sie deshalb bitte auch die Möglichkeit, sich Ihre Termine zur Zweit-Impfung über unsere Website zu buchen. Termine für alle Zweit-Impfungen jetzt auch HIER 


ZWEIT-Impfungen nach AstraZeneca mit BioNTech

Die STändige ImpfKOmmission am Robert-Koch-Institut hat am 1.7.2021 empfohlen, dass ALLE Personen jeglichen Alters, die eine erste Impfung mit dem AstraZeneca-Impfstoff erhalten haben, ihre zweite Impfung mit einem mRNA-Vakzin von BioNTech/Pfizer oder Moderna erhalten sollten. 

Diese Empfehlung basiert auf folgenden Überlegungen/Erkenntnissen:

  1. Die Delta-Variante des SARS-CoV-2 (ehemals "indische" Variante) breitet sich zunehmend auch in Deutschland aus. Es ist mittlerweile gesichert, dass diese Variante deutlich ansteckender als die bisher in Deutschland zirkulierenden Virus-Varianten ist. Analog zur Entwicklung in Großbritannien wird deshalb ein Wiederanstieg von Neuinfektionen parallel zur Zunahme des Anteils der Delta-Variante auch in Deutschland erwartet
     
  2. Eine komplette = doppelte Impfung mit den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca - und wahrscheinlich auch die einmalige Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson - schützt sehr gut gegen eine Infektion mit der Delta-Variante und zu mehr als 90% vor schweren Verläufen durch diese. 
    Dieser Schutz ist bei einer einmaligen Impfung mit BioNTech/Pfizer, Moderna und AstraZeneca deutlich schlechter! Nach einmaliger Impfung liegt der Schutz gegen eine Infektion mit er delta-Variante jeglichen Schweregrades nur bei 33%. 
    Deshalb ist es sehr wichtig, möglichst schnell die Impfungen zu komplettieren. Alle bisher nur einmal Geimpften sollten sich möglichst schnell ihrer zweiten Impfung unterziehen (Ausnahme: Johnson & Johnson). 
     
  3. Alle, die BioNTech/Pfizer- oder Moderna-Impfstoff als Erstimpfung hatten, sollten im Abstand von 3-6 Wochen (BionTEch) bzw. im Abstand von 4-6 Wochen (Moderna) ihre zweite Impfung mit demselben Impfstoff erhalten. 
    Termine zur ZWEIT-Impfung mit dem BioNTech-Impfstoff für Patienten, die bereits ihre erste Impfung mit BioNTech-Impfstoff bei uns erhalten haben, finden Sie HIER
     
  4. Für diejenigen, die ihre erste Impfung mit dem AstraZeneca-Impfstoff erhalten haben, wurde eine Zweit-Impfung bisher ebenfalls mit dem AstraZeneca-Impfstoff mit einem Abstand von mindestens 9-12 Wochen empfohlen. 
    Unter 60-Jährigen, die ihre erste Impfung mit dem AstraZeneca-Impfstoff erhalten haben, hatte die STIKO ab dem 1.4.2021 eine zweite Impfung mit dem BioNTech-Impfstoff im Abstand von mindestens 9 Wochen empfohlen. Diese Empfehlung basierte zunächst auf der Angst vor seltenen Nebenwirkungen bei Jüngeren und zunächst ohne gute wissenschaftliche Belege für die Wirksamkeit dieses Vorgehens. 
     
  5. Seit dem 01.07.2021 empfiehlt die STIKO jetzt, dass sich alle mit AstraZeneca-Impfstoff Erstgeimpften mit dem BioNTech/Pfizer- oder dem Moderna-Impfstoff zweitimpfen lassen sollten.

    Dieser Empfehlung können wir uns nach den jetzt kürzlich veröffentlichten Studienergebnissen zur Verträglichkeit und Wirksamkeit dieser "heterologen" "Kreuzimpfungen" nur anschließen. Glücklicherweise haben wir JETZT (erst jetzt) auch die Möglichkeit, größere Mengen des BioNTech-Impfstoffs zu erhalten. Deshalb können wir Ihnen auch zeitnah einen Termin hierfür anbieten. 

    Ein paar Erkenntnisse aus den zuletzt veröffentlichten Studien:

    Nach einer Zweit-Impfung mit BioNTech-Impfstoff entwickeln sich bis zu 10x mehr schützende Antikörper gegen SARS-CoV-2 als nach einer Zweit-Impfung mit dem AstraZeneca-Impfstoff.

    Nach einer Zweit-Impfung mit BioNTech-Impfstoff entwickeln sich bis mehr schützende Immunzellen gegen SARS-CoV-2 als nach einer Zweit-Impfung mit dem AstraZeneca-Impfstoff. Es entwickeln sich sogar mehr schützende Immunzellen als nach einer zweifachen Impfung mit dem BioNTech-Impfstoff. Gerade die Kombination aus einem Vektor-Impfstoff (AstraZeneca) und einem mRNA-Impfstoff scheint also die beste Impfstrategie zu sein!

    Die Zweit-Impfung mit BioNTech-Impfstoff nach einer Erstimpfung mit AstraZeneca-Impfstoff ist deutlich besser verträglich, wenn der Abstand zwischen beiden Impfungen mindestens 8-10 Wochen statt 4 Wochen ist. Wir empfehlen deshalb einen Abstand von mind. 8 Wochen. Möglich ist jedoch eine Zweitimpfung nach einem Mindestabstand von 4 Wochen = 28 Tagen. 

    Termine zur Zweit-Impfung mit dem BioNTech-Impfstoff nach einer Erst-Impfung mit dem AstraZeneca-Impfstoff erhalten Sie HIER

    Bitte beachten Sie den Mindestabstand zur AstraZeneca-Impfung von 4 Wochen = 28 Tagen. Wir empfehlen einen abstand von 8-10 Wochen. 


Tobias Glaunsinger und Team
 

Liebe Patientinnen und Patienten,

ich bin dann mal weg...

Nach einem super arbeitsintensiven ersten Halbjahr brauche ich ein paar Tage frei.
Ich bin deshalb vom 17.07. bis 01.08.2021 im Urlaub

Mein geschätzter Kollege Matthias Straub vertritt mich ärztlich. Die Praxis ist weiterhin besetzt. Auch Blutentnahmen und Impfungen finden statt. 

Tobias Glaunsinger

Liebe Patientinnen und  Patienten,

wir haben bis heute 1.489 Impfungen gegen Covid-19 durchgeführt!


 

An dieser Stelle gilt noch einmal - und immer wieder - mein aufrichtiger Dank meinem SUPER TEAM!


Impf-Termine

Ich möchte Ihnen/Euch versichern, dass ALLE verfügbaren Impf-Termine über die von uns genutzte SAMEDI-Plattform zur Online-Terminbuchung zur Verfügung stehen, und zwar HIER.

Für etwaig kurzfristig verfügbar werdende Restdosen der Impfstoffe haben wir eine zusätzliche Termin-Kategorie eingeführt. Kurzfristiges Nachsehen kann sich also lohnen!

Darüber hinaus stehen KEINE weiteren Termine zur Impfung zur Verfügung! Wir führen auch keine Warteliste! Telefonische Nachfragen sind nicht zielführend und behindern uns bei der Arbeit! Wir bitten dringend darum, von entsprechenden Anrufen Abstand zu nehmen!


Impf-Zertifikat & QR-Code

Nach einem Update unserer Praxis-Software sind wir in der Lage, Impf-Zertifikate/QR-Codes auszustellen. Wir können sowohl für in unserer Praxis durchgeführte Impfungen, als auch für extern erfolgte Impfungen ein Zertifikat erstellen. 

Wir können auch ein Genesenen-Zertifikat erstellen, welches für die Dauer von sechs Monaten nach einer PCR-gesicherten Covid-19-Erkrankung Ausnahmen von der Verpflichtung zu einer Reihe von Corona-Schutzmaßnahmen erlaubt. Voraussetzung für die erstellung eines Genesenen-Zertifikats ist ein schriftlich dokumentierter PCR-Nachweis. Dieser muss in unserer Praxis erfolgt sein, oder in schriftlicher Form vorliegen. 

Allerdings ist die Erstellung der Zertifikate teils zeitintensiv. Zur Erstellung ist eine Kommunikation mit einem Server beim Robert-Koch-Institut nötig, der wegen des hohen Ansturms öfter ausgelastet ist. Wir bitten deshalb darum, Zertifikate möglichst per email bei uns zu bestellen: praxis@praxis-prenzlauer-berg.de
Wir werden dann die Zertifikate erstellen und Ihnen mitteilen, wann Sie diese erhalten können. 

Zertifikate sind sowohl für Erst-, als auch für Zweit-Impfungen möglich. Nützlich im Sinne der Verordnung zur Befreiung von Testpflicht und für Reisen sind sie jedoch nur nach der zweiten Impfung mit BioNTech, AstraZeneca und Moderna-Impfstoff. Deshalb empfehlen wir, ein Zertifikat erst nach der zweiten Impfung anzufordern. Anders ist dies beim Johnson & Johnson-Impfstoff, der nur einmal gegeben werden muss. 

Wir weisen noch einmal darauf hin, dass nach einer durchgemachten und mittels PCR bestätigten Covid-19-Erkrankung gemäß der STIKO-Empfehlungen nur eine Impfung mit Astra/BioNTech/Moderna nötig ist. Eine zweite Impfung bringt keinen besseren Impfschutz und ist wegen der noch bestehenden Knappheit an Impfstoffen unsolidarisch gegenüber den nicht Geimpften. 

Aktuell ist es jedoch noch nicht möglich, ein von der Testpflicht befreiendes Zertifikat für die Kombination durchgemachte Infektion und einmalige Impfung auszustellen. Dies soll jedoch demnächst möglich werden. 


Verfügbarer Impfstoff

Die Verfügbarkeit des besonders nachgefragten Impfstoffs von BioNTech/Pfizer ist aktuell deutlich besser geworden.

Zudem haben wir zahlreiche Dosen des Impfstoffs von Johnson & Johnson auf Lager. Vorteil dieses Impfstoffs ist, dass man nach nur einer Dosis einen Impfschutz hat. 
Auch AstraZeneca-Impfstoff haben wir zahlreich auf Lager. 
 

Einladungen zu ZWEIT-Impfungen

Wie bereits bei der ERST-Impfung angekündigt, werden wir Sie aktiv zur ZWEIT-Impfung einladen. Aufgrund der neuen Empfehlungen zu Zweit-Impfungen nach AstraZeneca-Impfstoff und zum Abstand von BioNTech-Impfungen werden wir Ihnen diese emails teils früher als erwartet schicken.
Unabhängig von den emails können Sie sich termine für alle Zweit-Impfungen jetzt auch HIER auf der Website buchen.


ZWEIT-Impfungen nach AstraZeneca mit BioNTech

Die STändige ImpfKOmmission am Robert-Koch-Institut hat am 1.7.2021 empfohlen, dass ALLE Personen jeglichen Alters, die eine erste Impfung mit dem AstraZeneca-Impfstoff erhalten haben, ihre zweite Impfung mit einem mRNA-Vakzin von BioNTech/Pfizer oder Moderna erhalten sollten. 

Diese Empfehlung basiert auf folgenden Überlegungen/Erkenntnissen:

  1. Die Delta-Variante des SARS-CoV-2 (ehemals "indische" Variante) breitet sich zunehmend auch in Deutschland aus. Es ist mittlerweile gesichert, dass diese Variante deutlich ansteckender als die bisher in Deutschland zirkulierenden Virus-Varianten ist. Analog zur Entwicklung in Großbritannien wird deshalb ein Wiederanstieg von Neuinfektionen parallel zur Zunahme des Anteils der Delta-Variante auch in Deutschland erwartet
     
  2. Eine komplette = doppelte Impfung mit den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca - und wahrscheinlich auch die einmalige Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson - schützt sehr gut gegen eine Infektion mit der Delta-Variante und zu mehr als 90% vor schweren Verläufen durch diese. 
    Dieser Schutz ist bei einer einmaligen Impfung mit BioNTech/Pfizer, Moderna und AstraZeneca deutlich schlechter! Nach einmaliger Impfung liegt der Schutz gegen eine Infektion mit er delta-Variante jeglichen Schweregrades nur bei 33%. 
    Deshalb ist es sehr wichtig, möglichst schnell die Impfungen zu komplettieren. Alle bisher nur einmal Geimpften sollten sich möglichst schnell ihrer zweiten Impfung unterziehen (Ausnahme: Johnson & Johnson). 
     
  3. Alle, die BioNTech/Pfizer- oder Moderna-Impfstoff als Erstimpfung hatten, sollten im Abstand von 3-6 Wochen (BionTEch) bzw. im Abstand von 4-6 Wochen (Moderna) ihre zweite Impfung mit demselben Impfstoff erhalten. 
    Termine zur ZWEIT-Impfung mit dem BioNTech-Impfstoff für Patienten, die bereits ihre erste Impfung mit BioNTech-Impfstoff bei uns erhalten haben, finden Sie HIER
     
  4. Für diejenigen, die ihre erste Impfung mit dem AstraZeneca-Impfstoff erhalten haben, wurde eine Zweit-Impfung bisher ebenfalls mit dem AstraZeneca-Impfstoff mit einem Abstand von mindestens 9-12 Wochen empfohlen. 
    Unter 60-Jährigen, die ihre erste Impfung mit dem AstraZeneca-Impfstoff erhalten haben, hatte die STIKO ab dem 1.4.2021 eine zweite Impfung mit dem BioNTech-Impfstoff im Abstand von mindestens 9 Wochen empfohlen. Diese Empfehlung basierte zunächst auf der Angst vor seltenen Nebenwirkungen bei Jüngeren und zunächst ohne gute wissenschaftliche Belege für die Wirksamkeit dieses Vorgehens. 
     
  5. Seit dem 01.07.2021 empfiehlt die STIKO jetzt, dass sich alle mit AstraZeneca-Impfstoff Erstgeimpften mit dem BioNTech/Pfizer- oder dem Moderna-Impfstoff zweitimpfen lassen sollten.

    Dieser Empfehlung können wir uns nach den jetzt kürzlich veröffentlichten Studienergebnissen zur Verträglichkeit und Wirksamkeit dieser "heterologen" "Kreuzimpfungen" nur anschließen. Glücklicherweise haben wir JETZT (erst jetzt) auch die Möglichkeit, größere Mengen des BioNTech-Impfstoffs zu erhalten. Deshalb können wir Ihnen auch zeitnah einen Termin hierfür anbieten. 

    Ein paar Erkenntnisse aus den zuletzt veröffentlichten Studien:

    Nach einer Zweit-Impfung mit BioNTech-Impfstoff entwickeln sich bis zu 10x mehr schützende Antikörper gegen SARS-CoV-2 als nach einer Zweit-Impfung mit dem AstraZeneca-Impfstoff.

    Nach einer Zweit-Impfung mit BioNTech-Impfstoff entwickeln sich bis mehr schützende Immunzellen gegen SARS-CoV-2 als nach einer Zweit-Impfung mit dem AstraZeneca-Impfstoff. Es entwickeln sich sogar mehr schützende Immunzellen als nach einer zweifachen Impfung mit dem BioNTech-Impfstoff. Gerade die Kombination aus einem Vektor-Impfstoff (AstraZeneca) und einem mRNA-Impfstoff scheint also die beste Impfstrategie zu sein!

    Die Zweit-Impfung mit BioNTech-Impfstoff nach einer Erstimpfung mit AstraZeneca-Impfstoff ist deutlich besser verträglich, wenn der Abstand zwischen beiden Impfungen mindestens 8-10 Wochen statt 4 Wochen ist. Wir empfehlen deshalb einen Abstand von mind. 8 Wochen. Möglich ist jedoch eine Zweitimpfung nach einem Mindestabstand von 4 Wochen = 28 Tagen. 

    Termine zur Zweit-Impfung mit dem BioNTech-Impfstoff nach einer Erst-Impfung mit dem AstraZeneca-Impfstoff erhalten Sie HIER

    Bitte beachten Sie den Mindestabstand zur AstraZeneca-Impfung von 4 Wochen = 28 Tagen. Wir empfehlen einen abstand von 8-10 Wochen. 


Tobias Glaunsinger und Team

Liebe Patientinnen und Patienten,

jetzt ist es offiziell:  Ab dem 01.04.2021 steht Ihnen/Euch mit

Matthias STRAUB


ein zweiter Facharzt für Allgemeinmedizin und Infektiologe zur Behandlung privat und gesetzlich Krankenversicherter zur Verfügung. 

Herr Straub ist langjährig erfahren in der Behandlung HIV-Infizierter und AIDS-Erkrankter, er kennt sich zudem gut mit sexuell übertragenen Infektionen (STI) aus. Er wird zunächst Dienstag - Freitag Sprechstunden in der Praxis machen. 

Durch die Verfügbarkeit eines zweiten Arztes ist es uns jetzt wieder möglich, hausärztliche Patienten zur Behandlung in unserer Praxis neu aufzunehmen. Gleichzeitig steigt die Verfügbarkeit von Terminen zur Testung auf und Behandlung von sexuell übertragenen Infektionen (STI) sowie zur Testung auf SARS-CoV-2-Antikörper. 

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Matthias und bin überzeugt, dass Ihnen/Euch mit ihm ein erfahrener und sehr gut ausgebildeter Hausarzt sowie ein sehr gut geschulter Infektiologe zur Verfügung steht. 

Tobias Glaunsinger
 

Liebe Patient*Innen,


mit der Unterstützung durch einen weiteren Arzt und nach dem Eintreffen lang erwarteter Laborreagenzien können wir Ihnen ab Februar ein breiteres Spektrum an Tests auf das SARS-Coronavirus-2 anbieten. 

Die im Folgenden beschriebenen Tests sind bei einer vorliegenden medizinischen Indikation auch zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen in einem Einsendelabor durchführbar. Zu den medizinischen Indikationen für einen PCR-Test auf SARS-CoV-2 siehe HIER. Sollten Sie einen Test für private oder berufliche Reisen oder aus persönlichem Interesse benötigen, so werden die Untersuchungen nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. In diesem Fall sind die Kosten für den Test von Ihnen selbst zu tragen. 

Privat Versicherten und Selbstzahlern stellen wir neben den Kosten für die reine Laboruntersuchung auch Gebühren für die ärztliche Beratung, die Abstrich- oder Blutentnahme und eine Hygiene-Pauschale in Rechnung. Gesetzlich Versicherten bieten wir an, die Kosten für die ärztliche Beratung und die Blutentnahme mit den Krankenkassen abzurechnen und ihnen nur die reinen Laborkosten in Rechnung zu stellen. 

Folgende Tests bieten wir Ihnen an:


ANTIKÖRPER-Test

Der Test auf IgG-Antikörper gegen SARS-CoV-2 im Blut zeigt an, ob sich das eigene Immunsystem in der Vergangenheit mit dem Coronavirus auseinandergesetzt hat. Der Test ist nicht geeignet, eine aktuell ablaufende Covid-19-Erkrankung zu bestätigen oder auszuschließen. Die IgG-Antikörper sind erst 3-6 Wochen nach Beginn der Symptome (4-7 Wochen nach Ansteckung) zuverlässig nachweisbar. 6 Wochen nach Symptombeginn finden sie sich bei 94-98%. Der Test zeigt also an, ob man in der Vergangenheit eine Covid-19-Erkrankung hatte.
Zu den Details um den Test siehe HIER.
 
Gesetzlich Versicherte: Kosten 20,11€
Privat Versicherte und Selbstzahler: Kosten 41,44€ 
Termin Antikörper-Test HIER buchen.
 


PCR-Test

Die PCR ist DER Test auf das Vorliegen des Virus in einem Nasen-Rachen-Abstrich. Es handelt sich um ein hochempfindliches, technisch anspruchsvolles und damit teures, molekularbiologisches Verfahren, mit welchem spezifische Abschnitte der Erbinformation des Virus nachgewiesen werden. 
Vorteile: hoch empfindlich - kleinste Mengen des Virus werden nachgewiesen
Nachteile: zeitaufwändig - Ergebnis in unserem Praxislabor nach 1 Stunde und teuer
Zu den Details um den Test siehe HIER.
 
Gesetzlich Versicherte und Selbstzahler: Kosten 99,09€
Privat Versicherte: Kosten 115,52€ 
Termin PCR-Test HIER buchen.

Für alle Befunde erhalten Sie einen schriftlichen Befund - meist am gleichen Tag.

Tobias Glaunsinger
 

Liebe Patient*Innen,

hier einige Hinweise zu häufig gestellten Fragen:
 
Coronavirus-Test bei Symptomen: WANN?

Die medizinischen Labore kommen bezüglich der Coronavirus-Tests zunehmend an die Grenzen ihrer Kapazitäten. Der PCR-Test ist ein technisch sehr aufwändiger, arbeits-, material- und kostenintensiver Test.
Um die vorhandenen Kapazitäten gezielt nutzen zu können, hat das Robert-Koch-Institut im November 2020 neue Kriterien veröffentlicht, welche Gruppen von Menschen mit Symptomen getestet werden sollten, und wer nicht. 

Getestet werden sollten Patienten mit Symptomen eines Atemwegs-Infekts, wenn:
- SCHWERE Erkrankungen vorliegen
- akut aufgetretene Störungen des GERUCHS-Sinns bestehen
- Symptome nach einem engem Kontakt mit einem Covid-19-Erkrankten auftreten
- folgende zusätzliche Kriterien bestehen:
- Pat. gehört einer Risikogruppe an
- Pat. arbeitet in Arztpraxis, Krankenhaus oder Pflegeheim
- Pat. hatte ein sehr hohes Infektionsrisiko
- Pat. hätte Infektion an viele Andere weitergeben können

Sie können mir bei der Einschätzung der Dringlichkeit eines Tests helfen, wenn Sie mir bei Erkältungsbeschwerden diesen Fragebogen ausfüllen und per email zurücksenden. 
 
NICHT getestet werden sollten:
Menschen mit leichten Symptomen ohne Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe, für die o.g. Kriterien nicht zutreffen. 

In diesem Fall ist jedoch eine Coronavirus-Infektion nicht auszuschließen! Es sollte deshalb eine umgehende Isolation zu Hause für 7 Tage stattfinden!


Hierfür sind seit November auch wieder Krankschreibungen nach einer
Video-Konsultation, notfalls nach einem Telefonat mit dem Arzt möglich. 

Coronavirus-Test ohne Symptome: WANN?:

Ein Test bei Menschen ohne Symptome sollte nur sehr eingeschränkt erfolgen. Bitte beachten Sie die Hinweise oben zur stark angespannten Situation in den Labors.
Prinzipiell empfohlen - und die Kosten übernommen werden - bei Menschen ohne Symptome, wenn
- sie innerhalb der letzten 10 Tage engen Kontakt zu einem/einer an Covid-19 Erkrankten hatten
- die Corona Warn-App einen Risikokontakt innerhalb der letzten 10 Tage angezeigt hat
- es in einem Krankenhaus, Pflegeheim oder einer Arztpraxis zu einem Ausbruch gekommen ist.

Seit dem 8.11.2020 ist ein Test bei Reiserückkehrern erst 5 Tage nach Rückkehr möglich. Einreisende sind bis dahin verpflichtet, sich unmittelbar nach der Rückkehr für 10 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben und sich bei den Gesundheitsbehörden anzumelden

Tests für Reiserückkehrer kann ich aus Kapazitätsgründen NICHT anbieten. Bitte wenden Sie sich ggf. an eine dieser Praxen

Tests für Reisende, die zur Einreise in ein anderes Land ein negatives Testergebnis vorlegen müssen, kann ich in der Regel NICHT anbieten.  

Erkältung - Was jetzt?

Wenn Sie Erkältungsbeschwerden (Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Kopf-und Gliederschmerzen, Fieber...) haben UND in meiner HAUSÄRZTLICHEN Betreuung sind, empfehle ich folgendes Vorgehen: 

KOMMEN SIE bitte NICHT UNANGEMELDET IN DIE PRAXIS!
Wir kümmern uns gern um Sie! In einer Extra-Infektsprechstunde.
Hierfür bekommen Sie ggf. kurzfristig einen Termin von uns. 

Buchen Sie sich gern einen VIDEO-Akut-Termin.
Bei diesem Termin können wir kurz klären, ob eine weitere Untersuchung - ggf. ein "Corona-Test" nötig ist, oder ob eine Krankschreibung reicht. 

Senden Sie mir bitte diesen Fragebogen ausgefüllt per email zu.
Mithilfe dieser Informationen kann ich gut einschätzen, ob eine Testung nötig ist.
Zum Ausfüllen muss der Fragebogen nicht ausgedruckt werden. Die Ausfüll-Funktion eines PDF-Viewers (z.B. Acrobat Reader) reicht völlig. 

Sollten Sie beides nicht wünschen, können Sie uns auch gern anrufen (44 03 99 72) oder uns eine eMail schicken: praxis@praxis-prenzlauer-berg.de

Patient*Innen, die nicht hausärztlich bei uns betreut werden, wenden sich bitet an Ihren Hausarzt! Sollten Sie keinen Hausarzt haben, so wenden Sie sich bitte bei der Sorge, an Covid-19 erkrankt zu sein, an eine Covid-19-Praxis
 
Corona-Warn-App meldet Risikokontakt: Was jetzt?

Wenn Sie eine Warnung über die Corona Warn-App erhalten haben UND in regelmäßiger HAUSÄRZTLICHER Behandlung bei mir sind, dann: 

KOMMEN SIE bitte NICHT UNANGEMELDET IN DIE PRAXIS!
Wir kümmern uns gern um Sie! In einer Extra-Infektsprechstunde.
Hierfür bekommen Sie ggf. kurzfristig einen Termin von uns. 

Buchen Sie sich gern einen VIDEO-Akut-Termin.
Bei diesem Termin können wir kurz klären, ob eine weitere Untersuchung - ggf. ein "Corona-Test" nötig ist.

Senden Sie mir bitte diesen Fragebogen ausgefüllt per email zu.
Mithilfe dieser Informationen kann ich gut einschätzen, ob eine Testung nötig ist.
Zum Ausfüllen muss der Fragebogen nicht ausgedruckt werden. Die Ausfüll-Funktion eines PDF-Viewers (z.B. Acrobat Reader) reicht völlig. 

Sollten Sie beides nicht wünschen, können Sie uns auch gern anrufen (44 03 99 72) oder uns eine eMail schicken: praxis@praxis-prenzlauer-berg.de
 
Wenn Sie einen Kontakt zu einem/r Covid-19-Erkrankten hatten:

Wenn Sie Kontakt zu einem/einer an Covid-19 Erkrankten hatten UND sich in meiner HAUSÄRZTLICHEN Behandlung befinden, dann:

Senden Sie mir bitte diesen Fragebogen ausgefüllt per email zu.
Mithilfe dieser Informationen kann ich gut einschätzen, ob eine Testung nötig ist.Zum Ausfüllen muss der Fragebogen nicht ausgedruckt werden. Die Ausfüll-Funktion eines PDF-Viewers (z.B. Acrobat Reader) reicht völlig. 

Sollten Sie beides nicht wünschen, können Sie uns auch gern anrufen (44 03 99 72) oder uns eine eMail schicken: praxis@praxis-prenzlauer-berg.de

Quarantäneregeln der Bezirke - Allgemeinverfügungen

Da die Berliner Gesundheitsämter bereits seit Mitte Oktober große Probleme haben, Infizierte und deren Kontaktpersonen zu kontaktieren und ihnen persönlich Quarantäneauflagen zu machen, haben die Berliner Bezirke Allgemeinverfügungen veröffentlicht. 

Hierin ist kurz gesagt beschrieben, dass 
- alle Personen mit einem positiven PCR-Test auf SARS-CoV-2 
- alle Personen mit Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung (Test ist erfolgt, Ergebnis steht noch aus)
- alle Personen mit engem Kontakt zu einem Covid-19-Infizierten 

verpflichtet sind, sich in die Heimisolation zu begeben und Kontakt zu ihrem zuständigen Gesundheitsamt aufzunehmen.  

Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße 
Tobias Glaunsinger

Liebe Patientinnen und Patienten,                                                      Sonntag, 11.10.20


nach der sommerlichen Entspannung hat uns die Coronavirus-Pandemie mit Wucht wieder eingeholt. Spätestens jetzt sollte Jedem klar sein, dass die Gefahr einer zweiten Welle der Infektion real besteht. Diese wird durch die sinkenden Außentemperaturen gefördert. 

Ich habe mehrfach klar gemacht, dass ich keinen Zweifel an der Gefährlichkeit dieses Virus für bestimmte Gruppen der Bevölkerung habe. Auch für einen Teil meiner Patientinnen und Patienten. 
Auch wenn auch ich für meine Schutzmaßnahmen - die größtenteils auch gesetzlich vorgegeben sind - bereits von Patienten beschimpft und meine Praxis von diesen wutentbrannt verlassen wurde, werde ich diese im Interesse ALLER Patienten weiter konsequent durchsetzen. In Anpassung an die zunehmend schlechtere Möglichkeit, die Innenräume zu lüften, werde ich diese jetzt - mit dem erneuten Aufflammen der Infektionsaktivität - zudem weiter verstärken. 

Ich möchte, dass Ihr/Euer Besuch in meiner Praxis so sicher wie möglich ist!
Für Sie/Euch und für mein Team und mich.

Ich werde hier zunächst ein paar verbindliche Regeln aufzählen, die ich im unteren Teil des Textes begründen werde:

VERBINDLICHE REGELN für ALLE Patient*Innen:
 
KEIN UNKONTROLLIERTER ZUTRITT BEI SYMPTOMEN 
Bei
jeglicher Erkältungssymptomatik (Husten, Halsschmerz, Schnupfen...),
Fieber,
Kopf-/und Gliederschmerzen sowie bei einem
- neu aufgetretenen Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns
ist der Zutritt zur Praxis nur zu gesondert vereinbarten Terminen erlaubt.

Ohne vorherige Absprache eines solchen "Infekt-Termins" ist der Zutritt zu den Praxisräumen - auch bei Blutentnahme- oder Normalterminen - VERBOTEN

Bei entsprechenden Beschwerden bitte gern einen VIDEO-AKUT-Termin vereinbaren. Hierbei können wir klären, ob eine Untersuchung nötig oder/und ob eine alleinige Krankschreibung per Post möglich ist. Alternativ bitte vorherige Absprache via eMail: praxis@praxis-prenzlauer-berg.de
oder unter Tel: 44039972
Bei entsprechenden Beschwerden NIE unaufgefordert in die Praxisräume kommen!

An der Eingangstür befindet sich ein Schild mit einer Klingel, die bei den o.g. Beschwerden (!) - in jedem Fall (auch bei einem Infekt-Termin) zu nutzen ist. Wir empfangen Sie/Euch dann an der Tür und geleiten Sie/Euch in einen getrennten Bereich der Praxis. 
 
KEIN UNKONTROLLIERTER ZUTRITT BEI RISIKOKONTAKT / POSITIVEM TEST
​​​​​​​Patient*Innen, die innerhalb der letzten 14 Tage
ein positives Covid-19-Test-Ergebnis erhalten haben oder
engen Kontakt mit einer positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Person hatten,

sind verpflichtet, uns dies im Vorfeld eines Besuchs in der Praxis mitzuteilen

Bei entsprechenden Konstellationen bitte gern einen VIDEO-AKUT-Termin vereinbaren. Alternativ bitte vorherige Absprache via eMail: praxis@praxis-prenzlauer-berg.de oder unter Tel: 44039972
 
MUND-NASEN-SCHUTZ IST PFLICHT
Während des gesamten Aufenthalts in den Praxisräumen ist zwingend eine Mund-(UND!) Nasen-Bedeckung zu tragen!
Wir behalten uns vor, etwaige "Ausnahme-Atteste" auf ihren medizinischen Gehalt hin zu prüfen. Patient*Innen ohne Mund-Nasen-Bedeckung werden zum Schutz anderer Patient*Innen in jedem Fall abseits des Wartebereiches in der Praxis platziert. 

HÄNDE-DESINFEKTION
Am Praxis-Eingang und auf den Toiletten steht Händedesinfektionsmittel bereit. 
Jeder Patient ist angehalten, sich beim Eintritt in die Praxis die Hände zu desinfizieren.
 
ABSTAND HALTEN
Während des gesamten Aufenthalts in der Praxis ist - wann immer möglich - auf einen Abstand von 1,5 bis 2 Metern zu anderen Patient*Innen und Praxis-Mitarbeiter zu achten. 
 
PERSONENZAHL GERING HALTEN
Die Anzahl gleichzeitig anwesender Personen in den Praxisräumen sollte so gering wie möglich sein.

- Bitte kommen Sie/kommt erst kurz VOR Ihrem/Eurem Termin in die Praxis. Wir behalten uns vor, verspätet erscheinenden Patient*Innen ggf. einen neuen Termin zu geben. 

- Rezeptwünsche bitte im Vorfeld unter eMail: praxis@praxis-prenzlauer-berg.de mitteilen. Wir können dann die Rezepte vorbereiten und Ihnen/Euch schnell am Empfang aushändigen - ohne unnötiges Warten auf die nötige Arzt-Unterschrift. 

- Begleitpersonen (Ausnahme bei Pflegebedürftigen/Betreuten) ist das Warten in den Praxisräumen nicht gestattet.
 
VIDEO-SPRECHSTUNDEN
Nutzen Sie/nutzt bitte für reine Beratungen oder Befundbesprechungen unsere VIDEO-Sprechstunden.

Diese sind prinzipiell mit jedem smartphone, tablet oder Notebook/PC mit Mikrofon, Lautsprecher und Kamera möglich. Nach dem Wechsel der plattform ist die Einwahl noch einfacher. Eine Anleitung finden/t Sie/Ihr HIER

Folgende Termine bieten wir Ihnen in Form einer Video-Sprechstunde an:

Normal-Termin per VIDEO
Dieser Termin ist zum Beispiel für die Besprechung von Laborbefunden im Rahmen regelmäßiger Blutkontrollen bei chronischen Erkrankungen gut geeignet. 

AKUT-Termin per VIDEO
Dieser KURZ-Termin (5min) ist gut geeignet, um im Fall von akuten Beschwerden vorab zu klären, ob eine körperliche Untersuchung vor Ort in der Praxis nötig ist und wann diese stattfinden kann. 

WARUM das alles?
Unser Hygiene-Konzept erklärt: 

1. (Potenziell) Infizierte von potenziell gefährdeten Patienten trennen
Oberstes Ziel aller Maßnahmen ist, die Untersuchung und Behandlung (mutmaßlich) SARS-CoV-2-infizierter Patient*Innen im Praxisalltag so sicher wie möglich von der Standard-Versorung aller anderen Patient*Innen zu trennen. Hierdurch soll bestmöglich verhindert werden, dass Nicht-Infizierte mit Infizierten in Kontakt kommen. 

Hierfür ist es zunächst ganz wichtig, dass Patient*Innen mit verdächtigen Symptomen und nach potenziellen Infektionssituationen nicht während der üblichen Standard-Termine in der Praxis erscheinen. Selbstverständlich kümmern wir uns weiter gern um Sie: Jedoch in einer getrennten Infekt-Sprechstunde, außerhalb unserer Standard-Sprechzeiten.
Diese Infekt-Termine werden in einem separaten Raum nach der regulären Sprechstunde durchgeführt. Bei diesen Terminen besteht die Möglichkeit - so ein Verdacht besteht - einen Abstrich auf SARS-CoV-2 zu machen.
Diese Termine stellen für mich ein Infektionsrisiko dar, weshalb ich Schutzkleidung tragen werde. Das ist anstrengend, ermüdend und sehr materialintensiv, weshalb ich die Anzahl dieser Termine auf ein nötiges Mindestmaß begrenzen möchte. Die Infekt-Termine sind nicht von Patient*Innen online selbst buchbar, sondern werden von den Praxis-Mitarbeitern vergeben. Voraussetzung ist eine vorherige Kontaktaufnahme der Patienten mit Symptomen zur Praxis. 

Wir empfehlen hierfür die Buchung eines VIDEO-Akut-Termins durch den/die Patienten/in. Bei diesem Termin kann kurz abgeklärt werden, ob eine körperliche Untersuchung - ggf. mit Abstrich - nötig, oder ob eine Krankschreibung per Post möglich ist. 
Alternativ können sich Patient*Innen mit Symptomen auch per eMail (praxis@praxis-prenzlauer-berg.de) oder Telefon (44 03 99 72) anmelden. 

Gleiches gilt für Patient*Innen, bei denen
- innerhalb der letzten 10 Tage ein Abstrich-Test auf das SARS-Coronavirus-2 positiv war oder die
- innerhalb der letzten 14 Tage engen Kontakt zu einem/r SARS-Coronavirus-2-Infizierten hatten: KEIN unangemeldeter Zutritt in die Praxis! Unbedingt vorherige Anmeldung!

Patient*Innen, die dennoch mit Symptomen eines grippalen Infekts (Husten, Schnupfen, Fieber, Kopf-/Gliederschmerzen und/oder Geruchs-/Geschmacksverlust) in der Praxis erscheinen, ist der ZUTRITT VERBOTEN! 

Gleiches gilt für Patient*Innen, die einen Termin zur Infekt-Sprechstunde haben: KEIN EIGENSTÄNDIGER ZUTRITT ZUR PRAXIS!

An der Praxistür weist ein großes Schild noch einmal darauf hin:


Auf dem Schild ist ein Klingelknopf angebracht. Nach dem Klingeln werden Sie/werdet Ihr von unseren Mitarbeitern an der Eingangstür abgeholt und in das Untersuchungszimmer geleitet
Der Klingelknopf ist NUR BEI SYMPTOMEN oder nach Risikokontakten zu betätigen. Patient*Innen mit Standard-Terminen ohne Symptome kommen bitte OHNE zu klingeln in die Praxis. 

Sämtliche Praxis-Mitarbeiter sind verpflichtet, jegliche bei ihnen auftretende Symptome eines grippalen Infekts sowie Kontakte zu positiv Getesteten im privaten Umfeld umgehend der Praxisleitung zu melden. In diesen Fällen stehen sofort verfügbare PCR- und Antigen-Tests zum schnellen Ausschluss einer SARS-CoV-2-Infektion zur Verfügung und werden niedrigschwellig eingesetzt. 

2. Gefahr der Übertragung über Tröpfchen oder Aerosole minimieren
Die Übertragung des SARS-Coronavirus-2 erfolgt überwiegend durch Tröpfchen und Aerosole. In beiden Fällen handelt es sich um kleine Flüssigkeitstropfen, die Virus enthalten können. Beide entstehen beim Atmen, Sprechen, Singen und Husten/Niesen. Die größeren Tropfchen fliegen nur 1,5 bis 2 m weit und sinken nach kurzer Zeit zu Boden. Die kleineren Aerosole können sich längere Zeit in der Luft halten und dabei größere Distanzen zurücklegen. 

Masken, welche den Mund und die Nase (!) bedecken, können das Aus- und Einatmen von Tröpfchen und Aerosolen verringern. Alle Patient*Innen sind deshalb verpflichtet, während des gesamten Aufenthalts in der Praxis eine Bedeckung von Mund und Nase (!) zu tragen
Atemschutzmasken sollten dabei möglichst ohne Ausatemventil versehen sein, da dieses zu einer ungefilterten Freisetzung der Ausatemluft in die Umgebung führt. 

Alle Mitarbeiter*Innen mit direktem Kontakt zu Patienten (Labor) tragen FFP-2-Masken, um bestmöglich vor einer aerogenen Ansteckung geschützt zu sein. Mitarbeiter*Innen, die nicht direkt mit Patienten in Kontakt kommen (Anmeldung), tragen einen chirurgischen Mund-Nasen-Schutz

Sämtliche Praxisräume werden - so es die Außentemperaturen zulassen - möglichst intensiv gelüftet. Hierdurch werden die Aerosole maximal verdünnt und das Risiko einer Virus-Übertragung durch die Luft minimiert. 
Um insbesondere bei kalter Witterung, die eine kontinuierliche Lüftung nicht zulässt, die Luftqualität zu überwachen, sind im Sprechzimmer, im Labor und im Wartezimmer CO2-Messgeräte installiert worden. 

 ​​​​​​​


Diese Messgeräte erfassen - auch optisch in Form einer Ampel - die Luftqualität. Spätestens beim Überschreiten von 1.000 ppm CO2 in der Raumluft springt die Ampel auf ROT und eine Lüftung sollte dringend erfolgen. Meine Mitarbeiter und ich werden diese Meßgeräte beachten und eine rechtzeitige Lüftung veranlassen. 

Zudem wurde für das Wartezimmer ein HEPA-Luftfilter angeschafft. Dieses Gerät filtert die Raumluft und entfernt kleine Partikel bis hin zu Viren aus der Raumluft. Das Gerät ist mit Sensoren ausgestattet, erfasst dadurch die Belastung der Luft und passt seine Lüftungsintensität daran an. 



3. Gefahr der Übertragung über Oberflächen minimieren
Wenngleich deutlich weniger häufig, kann das Virus auch über das Berühren kontaminierter Oberflächen übertragen werden. Hierbei stellen die Hände die wichtigste "Oberfläche" für die Kontaktinfektion - früher "Schmierinfektion" genannt - dar. 

Aus diesem Grund wird aus sämtliches Händeschütteln verzichtet. Wir empfangen Sie/Euch mit einem Lächeln. 

Am Eingang sowie auf den Toiletten - und selbstverständlich in allen Behandlungszimmern - stehen Desinfektionsmittelspender für die Händedesinfektion bereit. 
Jede/r Patient/in wird gebeten, sich beim Eintritt in die Praxis die Hände zu desinfizieren.

Sämtliche Türklinken, Stühle und Untersuchungsliegen werden täglich - spätestens nach jeder Sprechstunde - mit einem Flächendesinfektionsmittel gereinigt. 

4. Besonders gefährdete Patienten besonders schützen
Die Covid-19-Erkrankung stellt für einige Patienten ein besonders hohes Risiko für eine schwere gesundheitliche Schädigung dar. 

Dies betrifft insbesondere
- Menschen über (60 bis) 70 Jahre
- Patienten mit
   - schlecht kontrolliertem Bluthochdruck
   - Durchblutungsstörungen des Herzens / Herzinfarkten
   - Herzschwäche (Herzinfuffizienz)
   - chronischen Lungenerkrankungen wie schwerer COPD und
     schlecht kontrolliertem Asthma bronchiale
   - schlecht kontrolliertem Diabetes mellitus
   - schweren Nieren- und Lebererkrankungen (Leberzirrhose etc.)
   - stark eingeschränkter Immunfunktion (unbehandelte HIV-Infektion mit unter 200
     Helferzellen, Einnahme immunsupprimierender Medikamente...)
   - starkem Übergewicht

Wir werden Patient*Innen mit entsprechenden Risikofaktoren für einen besonders schweren Verlauf der Covid-19-Erkrankung deshalb noch einmal gesondert schützen, indem wir Ihnen/Euch gesonderte Wartebereiche - abseits der anderen wartenden Patienten - zuweisen. Wir bitten darum, dies als bestmögliche Fürsorge für Ihre/Eure Gesundheit zu verstehen und nicht als Ausgrenzung. 

5. Anzahl von Kontakten reduzieren
Das wesentliche Element der Ausbreitung von SARS-CoV-2 stellen Kontakte zwischen Menschen dar. Eine maximal mögliche Reduktion von Mensch-Mensch-Kontakten ist DER wesentliche Faktor zur Verminderung der Virusausbreitung.  

Ich ermuntere meine Patienten explizit dazu, das Angebot an VIDEO-Sprechstunden zu nutzen. Hierdurch sind kontaktfreie Arzt-Patienten-Konsultationen möglich. Wann immer nur eine sprechende Interaktion zwischen Arzt und Patient nötig ist (Befundbesprechungen, Beratungen) ist dies durch einen VIDEO-Termin einfach und für beide sicher möglich. 
Der Gesetzgeber hat die eigentlich gedeckelte Anzahl möglicher Video-Sprechstundentermine bis zum Jahresende von Limitationen befreit. VIDEO-Sprechstunden sind also bis zum Jahresende unbegrenzt möglich. 

Wenn Vor-Ort-Termine in der Praxis nötig sind, so sollten diese zu möglichst wenig Kontakten zwischen Patienten sowie zwischen Patienten und Praxis-Mitarbeitern führen.
Dies wird erreicht durch
- eine Vergrößerung von Sitz-Abständen im Wartezimmer durch Reduktion der Stühle
- das Verteilen weiterer Sitzmöglichkeiten in den Gängen der Praxis 
- die Vergrößerung zeitlicher Abstände zwischen den Terminen, was zu einer zeitlichen Entzerrung gleichzeitig anwesender Patienten in der Praxis führt
- das bestmögliche Verhindern von längeren Wartezeiten durch zeitnahes Erscheinen von Patienten kurz vor ihrem Termin, ggf. das Abweisen und neu Terminieren verspätet erscheinender Patienten sowie durch bestmögliche Termintreue seitens des Praxis-Teams
- das wan immer mögliche Einhalten von Mindest-Abständen von 1,5 bis 2 m zwischen Personen in der Praxis
- das Verbot von Begleitpersonen in der Praxis (Ausnahme: Pflegebedürftige und Betreute)

Liebe Patientinnen und Patienten, der kommende Herbst und Winter werden wahrscheinlich noch einmal große Anstrengungen von uns allen erfordern, um die Ausbreitung des SARS-Coronavirus-2 bestmöglich zu verhindern. Ich kann Sie und Euch nur bitten, nicht nachlässig oder "Corona-müde" zu werden - so sehr ich das verstehe! Es nervt! Mich auch! Gemeinsam schaffen wir das!

Ihr/Euer 
​​​​​​​Tobias Glaunsinger

Newsletteranmeldung

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung stimmen Sie der Verwendung zu. Zur Datenschutzerklärung