Neuigkeiten aus der Praxis Prenzlauer Berg:

Liebe Patientinnen und  Patienten,

wir haben in der letzten Woche die 1.000ste Impfung gegen Covid-19 durchgeführt!


Bisher haben wir seit Ostern 1.094 Impfungen gegen Covid-19 in unserer Praxis durchgeführt! Klingt nicht soooo viel, ist aber wegen des doch beachtlichen organisatorischen Aufwands und der stets nötigen individuellen ärztlichen Impf-Aufklärung mit viel Arbeit verbunden. 

An dieser Stelle gilt mein aufrichtiger Dank meinem SUPER TEAM!
Jede und Jeder im Team macht aktuell Überstunden und führt unzählige Diskussionen zum Thema Covid-Impfungen. Die Politik hat im Wahlkampfjahr vielen Menschen das Gefühl vermittelt, dass die Pandemie jetzt vorbei ist, wenn man sich schnellstmöglich den Pieks vom Arzt holt. Fakt ist aber, dass die Menge an verfügbaren Impfstoffen weiterhin SEHR BEGRENZT ist! Vom besonders begehrten BioNTech-Impfstoff erhalten wir aktuell zwischen 12 und 36 Dosen pro Woche für Erst-Impfungen. Demgegenüber stehen UNZÄHLIGE ANRUFE mit Bitten um Impftermine hierfür. Auch wenn wir die Anrufer verstehen können, halten uns diese Nachfragen von der Krankenbehandlung und vom Impfen ab. 
 

Impf-Termine

Ich möchte Ihnen/Euch versichern, dass ALLE verfügbaren Impf-Termine über die von uns genutzte SAMEDI-Plattform zur Online-Terminbuchung zur Verfügung stehen.

NEU: Für etwaig kurzfristig verfügbar werdende Restdosen der Impfstoffe haben wir eine zusätzliche Termin-Kategorie eingeführt. Kurzfristiges Nachsehen kann sich also lohnen!

Darüber hinaus stehen KEINE weiteren Termine zur Impfung zur Verfügung! Wir führen auch keine Warteliste! Telefonische Nachfragen sind nicht zielführend und behindern uns bei der Arbeit! Wir bitten dringend darum, von entsprechenden Anrufen Abstand zu nehmen!
 

Impf-Zertifikat & QR-Code

Pandemien kommen in Wahlkampf-Jahren besonders ungelegen. Dies merkt man an so einigen "Nacht-und-Nebel-Aktionen" der Politik der letzten Wochen. Im Willen, den Impf-Frust der Bürger nicht an der Wahlurne zu spüren zu bekommen, werden ad hoc-Versprechen an die Bürger gemacht, die im Lichte der Realität betrachtet gar nicht einhaltbar sind. Ganz übel ist es, wenn immer wieder Versprechen gemacht werden, ohne diejenigen, die diese versprechen einlösen sollen, im Vorfeld einzuweihen und in die Lage zu versetzen, die Versprechen erfüllen zu können. So verglich ein Kollege von mir die Ankündigung der Politik, die Impf-Priorisierung zum 7. Juni aufzuheben, ohne ausreichend Impfstoff bereit zu stellen, mit der Lautsprecherdurchsage für Freibier in einem voll besetzten Fußballstadium und der Bereitstellung eines 5-Liter-Fasses Bier...

Sehr verwundert waren wir in der letzten Woche, aus der Presse (!) zu erfahren, dass man sich ab sofort einen QR-Code für das europäische Impf-Zertifikat bei seinem impfenden Arzt ausstellen lassen könne. Wir als impfende Ärzte haben hierzu bisher KEINERLEI offizielle INFORMATIONEN geschweige denn irgendeine Form von technischen Voraussetzungen, solche QR-Codes ausstellen zu können. Außer der vollmundigen Ankündigung aus der Politik gab es keinerlei Absprachen mit denjenigen, die diese QR-Codes ausstellen sollen. Weder auf den Webseiten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, noch auf denjenigen der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin - letztere sind für die Umsetzung maßgelich verantwortlich - gibt es bisher irgendwelche Informationen diesbezüglich. Es gibt lediglich den Hinweis, dass die Softwarehäuser, welche die Arztpraxis-Software vertreiben, bis Ende Juni eine Möglichkeit zur Erstellung solcher QR-Codes in die Software integrieren sollen. Dies ist bisher nicht geschehen! Auch auf den Webseiten meines Softwarehauses: KEINE Infos zu den QR-Codes. Auch der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung weist darauf hin, dass die Praxen noch nicht in der Lage sind, die QR-Codes auszustellen. Es laufen Projekte, jedoch noch keine flächendeckende Verfügbarkeit. 
Heißt: Wir können Ihnen/Euch aktuell KEINE QR-Codes ausstellen! Sobald dies möglich sein wird, werden wir dies hier veröffentlichen.


Beschimpfungen & Frust an Telefon und Empfang

Sehr verärgert bin ich über Impf-Interessenten, die ihren Frust über nicht vorhandene Impfstoffe an meinen Mitarbeitern auslassen. Diese sind für verbale Ausfälle und Diskussionen über die Versorgungslage mit Impfstoffen die falsche Adresse! Meine Mitarbeiter arbeiten gerade am Rande ihrer Belastbarkeit, um dazu beizutragen, diese Pandemie durch eine möglichst große Zahl durchgeführter Impfungen möglichst schnell zu beenden. 

Ich werde Ausfälligkeiten gegenüber meinen Mitarbeitern nicht dulden. Meine Mitarbeiter haben meine ausdrückliche Erlaubnis, nicht angemessene Gespräche umgehend zu beenden. Interessenten, die sich nicht benehmen können, werden in unserer Praxis nicht geimpft. Meine Mitarbeiter sind keine Frust-Ableiter! 


Verfügbarer Impfstoff 24. Kalenderwoche

In der kommenden 24. Kalender-Woche werden wir erneut nur SEHR WENIG BioNTech-Impfstoff für ERST-Impfungen zur Verfügung haben. Wir rechnen mit 48 Dosen

Zusätzlich haben wir aktuell jedoch AstraZeneca-Impfstoff für ERST-Impfungen sowie Johnson & Johnson-Impfstoff für eine einmalige Impfung verfügbar. 
 

Einladungen zu ZWEIT-Impfungen

Wie bereits bei der ERST-Impfung angekündigt, werden wir Sie aktiv zur ZWEIT-Impfung einladen. Diese Einladungen können aus organisatorischen Gründen jedoch teilweise sehr kurzfristig stattfinden. Meist komme ich erst am Freitagnachmittag oder am Wochenende vor der Impf-Woche dazu, die Einladungen zu versenden. Hintergrund ist auch, dass ich erst am Donnerstag final erfahre, wieviele Dosen Impfstoff ich für die Folgewoche geliefert bekomme. 


Impf-Abstand AstraZeneca-Impfstoff

Entgegen der überraschenden Töne aus der Politik, dass man den Abstand zwischen den AstraZeneca-Impfungen jetzt auf vier Wochen verkürzen könne, möchte ich eindringlich davor warnen. Immunologen, Virologen, Epidemiologen und Impf-Experten weisen darauf hin, dass Studien gezeigt haben, dass die Wirksamkeit des AstraZeneca-Impfstoffs am besten ist, wenn zwischen beiden Impfungen 12 Wochen liegen. Bei einer Verkürzung des Abstands sinkt der Schutzgrad deutlich! 
Ich empfehle deshalb eindringlich, den Abstand bei 12 Wochen zu belassen, wenn es Ihnen um die Wirksamkeit geht! Sicher bekommt man bei einer Verkürzung des Abstands schneller in den Genuß der neuen "Privilegien" vollständig Geimpfter, bezahlt dies aber mit einem mutmaßlich verminderten Schutz!


ZWEIT-Impfungen nach AstraZeneca mit BioNTech

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat Anfang April empfohlen, Impfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca nur noch bei Personen ab 60 Jahren durchzuführen. Grund hierfür sind sehr selten auftretende schwere Nebenwirkungen (Sinusthrombosen), die besonders bei Jüngeren und vor allem bei frauen auftreten. Gleichzeitig hat sie empfohlen, Zweit-Impfungen bei unter 60-Jährigen, die eine Erst-Impfung mit dem AstraZeneca-Impfstoff erhalten haben, mit einem mRNA-Impfstoff durchzuführen. 
Diese Empfehlung war zu diesem Zeitpunkt erstaunlicherweise fast frei von wissenschaftlichen Grundlagen. Zum Zeitpunkt dieser Empfehlung gab es lediglich eine einzige Studie an Mäusen, die die Wirksamkeit solcher "heterologer" "Kreuz-"Impfungen untersucht hat. Grund für die Empfehlung war aus meiner Sicht eher das Dilemma, dass die gleiche STIKO zuvor den AstraZeneca-Impfstoff nur für unter 60-Jährige empfohlen hatte, da es anfangs keine Wirksamkeitsdaten für über 60-Jährige gab. Als dann die Sicherheitsbedenken bezüglich der unter 60-Jährigen aufkamen, sah man sich in der Zwickmühle, dass ja zahlreiche unter 60-Jährige aktuell bereits eine erste Injektion mit AstraZeneca-Impfstoff erhalten hatten. Diesen jetzt zu empfehlen, die zweite Impfung wieder mit AstraZeneca-Impfstoff machen zu lassen, hätte die eigene Empfehlung, den impfstoff nur für Menschen ab 60 zu nutzen, konterkariert. 

In den letzten Wochen sind jetzt überzeugende wissenschaftliche Daten von ersten Studien am Menschen mit solchen "heterologen" Impfungen veröffentlicht worden. Es konnst gezeigt werden, dass die Menge schützender Antikörper nach einer Zweit-Impfung mit BioNTech-Impfstoff im Anschluss an eine Erstimpfung mit AstraZeneca-Impfstoff SEHR gut ist! Einige Daten legen sogar den Schluss nahe, dass diese Kreuz-Impfungen (erst Astra, dann BaioNTech) sogar besser sind als zwei Impfungen mit Astra oder sogar zwei Impfungen mit BioNTech. 

Deshalb: Jetzt, wo es eine wissenschaftliche Grundlage gibt, schließe ich mich der Empfehlung an, unter 60-Jährige, die eine erste Impfung mit AsztaZeneca-Impfstoff erhalten haben, beim zweiten Mal mit BioNTech-Impfstoff zu vakzinieren. Der Abstand zur Erst-Impfung mit AstraZeneca-Impfstoff sollte gemäß der STIKO-Empfehlungen 9-12 Wochen betragen. 
PROBLEM ist aktuell "nur", dass es noch immer nicht genug BioNTech-Impfstoff gibt. Dies soll sich jedoch ab der zweiten Juni-Hälfte langsam bessern.

DESHALB: Alle AstraZeneca-Erstgeimpften, die sich mit BioNTech-Impfstoff beim zweiten Mal impfen lassen möchten, bitte ich um eine
email an: impfung@praxis-prenzlauer-berg.de

Bitte erst FRÜHESTENS 9 Wochen nach der Erst-Impfung! Wir werden dann versuchen, Ihnen/Euch einen Impftermin mit BioNTech-Impfstoff zu geben.  
 
Tobias Glaunsinger und Team

Liebe Patientinnen und Patienten,

jetzt ist es offiziell:  Ab dem 01.04.2021 steht Ihnen/Euch mit

Matthias STRAUB


ein zweiter Facharzt für Allgemeinmedizin und Infektiologe zur Behandlung privat und gesetzlich Krankenversicherter zur Verfügung. 

Herr Straub ist langjährig erfahren in der Behandlung HIV-Infizierter und AIDS-Erkrankter, er kennt sich zudem gut mit sexuell übertragenen Infektionen (STI) aus. Er wird zunächst Dienstag - Freitag Sprechstunden in der Praxis machen. 

Durch die Verfügbarkeit eines zweiten Arztes ist es uns jetzt wieder möglich, hausärztliche Patienten zur Behandlung in unserer Praxis neu aufzunehmen. Gleichzeitig steigt die Verfügbarkeit von Terminen zur Testung auf und Behandlung von sexuell übertragenen Infektionen (STI) sowie zur Testung auf SARS-CoV-2-Antikörper. 

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Matthias und bin überzeugt, dass Ihnen/Euch mit ihm ein erfahrener und sehr gut ausgebildeter Hausarzt sowie ein sehr gut geschulter Infektiologe zur Verfügung steht. 

Tobias Glaunsinger
 

Liebe Patient*Innen,


mit der Unterstützung durch einen weiteren Arzt und nach dem Eintreffen lang erwarteter Laborreagenzien können wir Ihnen ab Februar ein breiteres Spektrum an Tests auf das SARS-Coronavirus-2 anbieten. 

Die im Folgenden beschriebenen Tests sind bei einer vorliegenden medizinischen Indikation auch zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen in einem Einsendelabor durchführbar. Dies jedoch aktuell nur bei Patienten, die bereits hausärztlich in Behandlung unserer Praxis sind. Bisher nicht hausärztlich behandelte Patienten können erst ab April 2021 neu aufgenommen werden. Zu den medizinischen Indikationen für einen PCR-Test auf SARS-CoV-2 siehe HIER

Sollten Sie einen Test für private oder berufliche Reisen oder Aktivitäten, für den Besuch in einem Pflegeheim oder aus persönlichem Interesse benötigen, so werden die Untersuchungen nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. In diesem Fall sind die Kosten für den Test von Ihnen selbst zu tragen. 

Privat Versicherten und Selbstzahlern stellen wir neben den Kosten für die reine Laboruntersuchung auch Gebühren für die ärztliche Beratung, die Abstrich- oder Blutentnahme und eine Hygiene-Pauschale in Rechnung. Gesetzlich Versicherten bieten wir an, die Kosten für die ärztliche Beratung und die Blutentnahme mit den Krankenkassen abzurechnen und ihnen nur die reinen Laborkosten in Rechnung zu stellen. 

Da unser neuer ärztlicher Kollege zunächst rein privatärztlich tätig ist und keine Leistungen zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen erbringen darf, stehen im Februar und März vorübergehend deutlich mehr Termine für privat Versicherte und Selbstzahler zur Verfügung. Voraussichtlich ab April wird Herr Straub dann auch gesetzlich Versicherte behandeln dürfen. 

Selbstzahler = Nicht Versicherte oder gesetzlich Versicherte, die alle Kosten selbst zu tragen bereit sind. 

Folgende Tests bieten wir Ihnen ab Februar 2021 in unserer Praxis an:


ANTIKÖRPER-Test

Der Test auf IgG-Antikörper gegen SARS-CoV-2 im Blut zeigt an, ob sich das eigene Immunsystem in der Vergangenheit mit dem Coronavirus auseinandergesetzt hat. Der Test ist nicht geeignet, eine aktuell ablaufende Covid-19-Erkrankung zu bestätigen oder auszuschließen. Die IgG-Antikörper sind erst 3-6 Wochen nach Beginn der Symptome (4-7 Wochen nach Ansteckung) zuverlässig nachweisbar. 6 Wochen nach Symptombeginn finden sie sich bei 94-98%. Der Test zeigt also an, ob man in der Vergangenheit eine Covid-19-Erkrankung hatte.
Zu den Details um den Test siehe HIER.
 
Gesetzlich Versicherte: Kosten 20,11€
Privat Versicherte und Selbstzahler: Kosten 41,44€ 
Termin Antikörper-Test HIER buchen.
 

ANTIGEN-Test 

Dieser Test aus einem Nasen-Rachen-Abstrich weist Eiweiße des Virus - und damit das Virus selbst - nach.
Das Verfahren ist nicht so empfindlich wie die PCR. Gerade in frühen - ggf. noch asymptomatischen (!) - Phasen der Infektion kann es sein, dass die Viruskonzentration an einem Tag noch zu gering, am nächsten Tag jedoch hoch genug für diesen Test ist. Der Antigen-Test weist ziemlich sicher Viruskonzentrationen nach, die ausreichend hoch sind, um das Virus auf Andere übertragen zu können. Ein negatives Testergebnis macht es also unwahrscheinlich, dass vom Getesteten Virus auf Andere übertragen werden kann. Es ist also eher ein Test auf Infektiosität als auf Infektion.
Vorteile des Tests: Schnelles Ergebnis in 15 min und sehr kostengünstig.
Nachteil: Testergebnisse sind nur 24 Stunden lang gültig, da frühe Infektionen mit starkem Anstieg der Viruskonzentration nicht sicher erfasst werden. 
Zu den Details um den Test siehe HIER.
 
Gesetzlich Versicherte: Kosten 22,12€
Privat Versicherte und Selbstzahler: Kosten 33,19€ 
Termin Antigen-Test HIER buchen.


PCR-Test

Die PCR ist DER Test auf das Vorliegen des Virus in einem Nasen-Rachen-Abstrich. Es handelt sich um ein hochempfindliches, technisch anspruchsvolles und damit teures, molekularbiologisches Verfahren, mit welchem spezifische Abschnitte der Erbinformation des Virus nachgewiesen werden. 
Vorteile: hoch empfindlich - kleinste Mengen des Virus werden nachgewiesen
Nachteile: zeitaufwändig - Ergebnis in unserem Praxislabor nach 1 Stunde und teuer
Zu den Details um den Test siehe HIER.
 
Gesetzlich Versicherte: Kosten 99,09€
Privat Versicherte und Selbstzahler: Kosten 115,52€ 
Termin PCR-Test HIER buchen.

Für alle Befunde erhalten Sie einen schriftlichen Befund - meist am gleichen Tag.

Tobias Glaunsinger
 

Liebe Patient*Innen,

hier einige Hinweise zu häufig gestellten Fragen:
 
Coronavirus-Test bei Symptomen: WANN?

Die medizinischen Labore kommen bezüglich der Coronavirus-Tests zunehmend an die Grenzen ihrer Kapazitäten. Der PCR-Test ist ein technisch sehr aufwändiger, arbeits-, material- und kostenintensiver Test.
Um die vorhandenen Kapazitäten gezielt nutzen zu können, hat das Robert-Koch-Institut im November 2020 neue Kriterien veröffentlicht, welche Gruppen von Menschen mit Symptomen getestet werden sollten, und wer nicht. 

Getestet werden sollten Patienten mit Symptomen eines Atemwegs-Infekts, wenn:
- SCHWERE Erkrankungen vorliegen
- akut aufgetretene Störungen des GERUCHS-Sinns bestehen
- Symptome nach einem engem Kontakt mit einem Covid-19-Erkrankten auftreten
- folgende zusätzliche Kriterien bestehen:
- Pat. gehört einer Risikogruppe an
- Pat. arbeitet in Arztpraxis, Krankenhaus oder Pflegeheim
- Pat. hatte ein sehr hohes Infektionsrisiko
- Pat. hätte Infektion an viele Andere weitergeben können

Sie können mir bei der Einschätzung der Dringlichkeit eines Tests helfen, wenn Sie mir bei Erkältungsbeschwerden diesen Fragebogen ausfüllen und per email zurücksenden. 
 
NICHT getestet werden sollten:
Menschen mit leichten Symptomen ohne Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe, für die o.g. Kriterien nicht zutreffen. 

In diesem Fall ist jedoch eine Coronavirus-Infektion nicht auszuschließen! Es sollte deshalb eine umgehende Isolation zu Hause für 7 Tage stattfinden!


Hierfür sind seit November auch wieder Krankschreibungen nach einer
Video-Konsultation, notfalls nach einem Telefonat mit dem Arzt möglich. 

Coronavirus-Test ohne Symptome: WANN?:

Ein Test bei Menschen ohne Symptome sollte nur sehr eingeschränkt erfolgen. Bitte beachten Sie die Hinweise oben zur stark angespannten Situation in den Labors.
Prinzipiell empfohlen - und die Kosten übernommen werden - bei Menschen ohne Symptome, wenn
- sie innerhalb der letzten 10 Tage engen Kontakt zu einem/einer an Covid-19 Erkrankten hatten
- die Corona Warn-App einen Risikokontakt innerhalb der letzten 10 Tage angezeigt hat
- es in einem Krankenhaus, Pflegeheim oder einer Arztpraxis zu einem Ausbruch gekommen ist.

Seit dem 8.11.2020 ist ein Test bei Reiserückkehrern erst 5 Tage nach Rückkehr möglich. Einreisende sind bis dahin verpflichtet, sich unmittelbar nach der Rückkehr für 10 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben und sich bei den Gesundheitsbehörden anzumelden

Tests für Reiserückkehrer kann ich aus Kapazitätsgründen NICHT anbieten. Bitte wenden Sie sich ggf. an eine dieser Praxen

Tests für Reisende, die zur Einreise in ein anderes Land ein negatives Testergebnis vorlegen müssen, kann ich in der Regel NICHT anbieten.  

Erkältung - Was jetzt?

Wenn Sie Erkältungsbeschwerden (Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Kopf-und Gliederschmerzen, Fieber...) haben UND in meiner HAUSÄRZTLICHEN Betreuung sind, empfehle ich folgendes Vorgehen: 

KOMMEN SIE bitte NICHT UNANGEMELDET IN DIE PRAXIS!
Wir kümmern uns gern um Sie! In einer Extra-Infektsprechstunde.
Hierfür bekommen Sie ggf. kurzfristig einen Termin von uns. 

Buchen Sie sich gern einen VIDEO-Akut-Termin.
Bei diesem Termin können wir kurz klären, ob eine weitere Untersuchung - ggf. ein "Corona-Test" nötig ist, oder ob eine Krankschreibung reicht. 

Senden Sie mir bitte diesen Fragebogen ausgefüllt per email zu.
Mithilfe dieser Informationen kann ich gut einschätzen, ob eine Testung nötig ist.
Zum Ausfüllen muss der Fragebogen nicht ausgedruckt werden. Die Ausfüll-Funktion eines PDF-Viewers (z.B. Acrobat Reader) reicht völlig. 

Sollten Sie beides nicht wünschen, können Sie uns auch gern anrufen (44 03 99 72) oder uns eine eMail schicken: praxis@praxis-prenzlauer-berg.de

Patient*Innen, die nicht hausärztlich bei uns betreut werden, wenden sich bitet an Ihren Hausarzt! Sollten Sie keinen Hausarzt haben, so wenden Sie sich bitte bei der Sorge, an Covid-19 erkrankt zu sein, an eine Covid-19-Praxis
 
Corona-Warn-App meldet Risikokontakt: Was jetzt?

Wenn Sie eine Warnung über die Corona Warn-App erhalten haben UND in regelmäßiger HAUSÄRZTLICHER Behandlung bei mir sind, dann: 

KOMMEN SIE bitte NICHT UNANGEMELDET IN DIE PRAXIS!
Wir kümmern uns gern um Sie! In einer Extra-Infektsprechstunde.
Hierfür bekommen Sie ggf. kurzfristig einen Termin von uns. 

Buchen Sie sich gern einen VIDEO-Akut-Termin.
Bei diesem Termin können wir kurz klären, ob eine weitere Untersuchung - ggf. ein "Corona-Test" nötig ist.

Senden Sie mir bitte diesen Fragebogen ausgefüllt per email zu.
Mithilfe dieser Informationen kann ich gut einschätzen, ob eine Testung nötig ist.
Zum Ausfüllen muss der Fragebogen nicht ausgedruckt werden. Die Ausfüll-Funktion eines PDF-Viewers (z.B. Acrobat Reader) reicht völlig. 

Sollten Sie beides nicht wünschen, können Sie uns auch gern anrufen (44 03 99 72) oder uns eine eMail schicken: praxis@praxis-prenzlauer-berg.de
 
Wenn Sie einen Kontakt zu einem/r Covid-19-Erkrankten hatten:

Wenn Sie Kontakt zu einem/einer an Covid-19 Erkrankten hatten UND sich in meiner HAUSÄRZTLICHEN Behandlung befinden, dann:

Senden Sie mir bitte diesen Fragebogen ausgefüllt per email zu.
Mithilfe dieser Informationen kann ich gut einschätzen, ob eine Testung nötig ist.Zum Ausfüllen muss der Fragebogen nicht ausgedruckt werden. Die Ausfüll-Funktion eines PDF-Viewers (z.B. Acrobat Reader) reicht völlig. 

Sollten Sie beides nicht wünschen, können Sie uns auch gern anrufen (44 03 99 72) oder uns eine eMail schicken: praxis@praxis-prenzlauer-berg.de

Quarantäneregeln der Bezirke - Allgemeinverfügungen

Da die Berliner Gesundheitsämter bereits seit Mitte Oktober große Probleme haben, Infizierte und deren Kontaktpersonen zu kontaktieren und ihnen persönlich Quarantäneauflagen zu machen, haben die Berliner Bezirke Allgemeinverfügungen veröffentlicht. 

Hierin ist kurz gesagt beschrieben, dass 
- alle Personen mit einem positiven PCR-Test auf SARS-CoV-2 
- alle Personen mit Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung (Test ist erfolgt, Ergebnis steht noch aus)
- alle Personen mit engem Kontakt zu einem Covid-19-Infizierten 

verpflichtet sind, sich in die Heimisolation zu begeben und Kontakt zu ihrem zuständigen Gesundheitsamt aufzunehmen.  

Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße 
Tobias Glaunsinger

Liebe Patientinnen und Patienten,                                                      Sonntag, 11.10.20


nach der sommerlichen Entspannung hat uns die Coronavirus-Pandemie mit Wucht wieder eingeholt. Spätestens jetzt sollte Jedem klar sein, dass die Gefahr einer zweiten Welle der Infektion real besteht. Diese wird durch die sinkenden Außentemperaturen gefördert. 

Ich habe mehrfach klar gemacht, dass ich keinen Zweifel an der Gefährlichkeit dieses Virus für bestimmte Gruppen der Bevölkerung habe. Auch für einen Teil meiner Patientinnen und Patienten. 
Auch wenn auch ich für meine Schutzmaßnahmen - die größtenteils auch gesetzlich vorgegeben sind - bereits von Patienten beschimpft und meine Praxis von diesen wutentbrannt verlassen wurde, werde ich diese im Interesse ALLER Patienten weiter konsequent durchsetzen. In Anpassung an die zunehmend schlechtere Möglichkeit, die Innenräume zu lüften, werde ich diese jetzt - mit dem erneuten Aufflammen der Infektionsaktivität - zudem weiter verstärken. 

Ich möchte, dass Ihr/Euer Besuch in meiner Praxis so sicher wie möglich ist!
Für Sie/Euch und für mein Team und mich.

Ich werde hier zunächst ein paar verbindliche Regeln aufzählen, die ich im unteren Teil des Textes begründen werde:

VERBINDLICHE REGELN für ALLE Patient*Innen:
 
KEIN UNKONTROLLIERTER ZUTRITT BEI SYMPTOMEN 
Bei
jeglicher Erkältungssymptomatik (Husten, Halsschmerz, Schnupfen...),
Fieber,
Kopf-/und Gliederschmerzen sowie bei einem
- neu aufgetretenen Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns
ist der Zutritt zur Praxis nur zu gesondert vereinbarten Terminen erlaubt.

Ohne vorherige Absprache eines solchen "Infekt-Termins" ist der Zutritt zu den Praxisräumen - auch bei Blutentnahme- oder Normalterminen - VERBOTEN

Bei entsprechenden Beschwerden bitte gern einen VIDEO-AKUT-Termin vereinbaren. Hierbei können wir klären, ob eine Untersuchung nötig oder/und ob eine alleinige Krankschreibung per Post möglich ist. Alternativ bitte vorherige Absprache via eMail: praxis@praxis-prenzlauer-berg.de
oder unter Tel: 44039972
Bei entsprechenden Beschwerden NIE unaufgefordert in die Praxisräume kommen!

An der Eingangstür befindet sich ein Schild mit einer Klingel, die bei den o.g. Beschwerden (!) - in jedem Fall (auch bei einem Infekt-Termin) zu nutzen ist. Wir empfangen Sie/Euch dann an der Tür und geleiten Sie/Euch in einen getrennten Bereich der Praxis. 
 
KEIN UNKONTROLLIERTER ZUTRITT BEI RISIKOKONTAKT / POSITIVEM TEST
​​​​​​​Patient*Innen, die innerhalb der letzten 14 Tage
ein positives Covid-19-Test-Ergebnis erhalten haben oder
engen Kontakt mit einer positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Person hatten,

sind verpflichtet, uns dies im Vorfeld eines Besuchs in der Praxis mitzuteilen

Bei entsprechenden Konstellationen bitte gern einen VIDEO-AKUT-Termin vereinbaren. Alternativ bitte vorherige Absprache via eMail: praxis@praxis-prenzlauer-berg.de oder unter Tel: 44039972
 
MUND-NASEN-SCHUTZ IST PFLICHT
Während des gesamten Aufenthalts in den Praxisräumen ist zwingend eine Mund-(UND!) Nasen-Bedeckung zu tragen!
Wir behalten uns vor, etwaige "Ausnahme-Atteste" auf ihren medizinischen Gehalt hin zu prüfen. Patient*Innen ohne Mund-Nasen-Bedeckung werden zum Schutz anderer Patient*Innen in jedem Fall abseits des Wartebereiches in der Praxis platziert. 

HÄNDE-DESINFEKTION
Am Praxis-Eingang und auf den Toiletten steht Händedesinfektionsmittel bereit. 
Jeder Patient ist angehalten, sich beim Eintritt in die Praxis die Hände zu desinfizieren.
 
ABSTAND HALTEN
Während des gesamten Aufenthalts in der Praxis ist - wann immer möglich - auf einen Abstand von 1,5 bis 2 Metern zu anderen Patient*Innen und Praxis-Mitarbeiter zu achten. 
 
PERSONENZAHL GERING HALTEN
Die Anzahl gleichzeitig anwesender Personen in den Praxisräumen sollte so gering wie möglich sein.

- Bitte kommen Sie/kommt erst kurz VOR Ihrem/Eurem Termin in die Praxis. Wir behalten uns vor, verspätet erscheinenden Patient*Innen ggf. einen neuen Termin zu geben. 

- Rezeptwünsche bitte im Vorfeld unter eMail: praxis@praxis-prenzlauer-berg.de mitteilen. Wir können dann die Rezepte vorbereiten und Ihnen/Euch schnell am Empfang aushändigen - ohne unnötiges Warten auf die nötige Arzt-Unterschrift. 

- Begleitpersonen (Ausnahme bei Pflegebedürftigen/Betreuten) ist das Warten in den Praxisräumen nicht gestattet.
 
VIDEO-SPRECHSTUNDEN
Nutzen Sie/nutzt bitte für reine Beratungen oder Befundbesprechungen unsere VIDEO-Sprechstunden.

Diese sind prinzipiell mit jedem smartphone, tablet oder Notebook/PC mit Mikrofon, Lautsprecher und Kamera möglich. Nach dem Wechsel der plattform ist die Einwahl noch einfacher. Eine Anleitung finden/t Sie/Ihr HIER

Folgende Termine bieten wir Ihnen in Form einer Video-Sprechstunde an:

Normal-Termin per VIDEO
Dieser Termin ist zum Beispiel für die Besprechung von Laborbefunden im Rahmen regelmäßiger Blutkontrollen bei chronischen Erkrankungen gut geeignet. 

AKUT-Termin per VIDEO
Dieser KURZ-Termin (5min) ist gut geeignet, um im Fall von akuten Beschwerden vorab zu klären, ob eine körperliche Untersuchung vor Ort in der Praxis nötig ist und wann diese stattfinden kann. 

WARUM das alles?
Unser Hygiene-Konzept erklärt: 

1. (Potenziell) Infizierte von potenziell gefährdeten Patienten trennen
Oberstes Ziel aller Maßnahmen ist, die Untersuchung und Behandlung (mutmaßlich) SARS-CoV-2-infizierter Patient*Innen im Praxisalltag so sicher wie möglich von der Standard-Versorung aller anderen Patient*Innen zu trennen. Hierdurch soll bestmöglich verhindert werden, dass Nicht-Infizierte mit Infizierten in Kontakt kommen. 

Hierfür ist es zunächst ganz wichtig, dass Patient*Innen mit verdächtigen Symptomen und nach potenziellen Infektionssituationen nicht während der üblichen Standard-Termine in der Praxis erscheinen. Selbstverständlich kümmern wir uns weiter gern um Sie: Jedoch in einer getrennten Infekt-Sprechstunde, außerhalb unserer Standard-Sprechzeiten.
Diese Infekt-Termine werden in einem separaten Raum nach der regulären Sprechstunde durchgeführt. Bei diesen Terminen besteht die Möglichkeit - so ein Verdacht besteht - einen Abstrich auf SARS-CoV-2 zu machen.
Diese Termine stellen für mich ein Infektionsrisiko dar, weshalb ich Schutzkleidung tragen werde. Das ist anstrengend, ermüdend und sehr materialintensiv, weshalb ich die Anzahl dieser Termine auf ein nötiges Mindestmaß begrenzen möchte. Die Infekt-Termine sind nicht von Patient*Innen online selbst buchbar, sondern werden von den Praxis-Mitarbeitern vergeben. Voraussetzung ist eine vorherige Kontaktaufnahme der Patienten mit Symptomen zur Praxis. 

Wir empfehlen hierfür die Buchung eines VIDEO-Akut-Termins durch den/die Patienten/in. Bei diesem Termin kann kurz abgeklärt werden, ob eine körperliche Untersuchung - ggf. mit Abstrich - nötig, oder ob eine Krankschreibung per Post möglich ist. 
Alternativ können sich Patient*Innen mit Symptomen auch per eMail (praxis@praxis-prenzlauer-berg.de) oder Telefon (44 03 99 72) anmelden. 

Gleiches gilt für Patient*Innen, bei denen
- innerhalb der letzten 10 Tage ein Abstrich-Test auf das SARS-Coronavirus-2 positiv war oder die
- innerhalb der letzten 14 Tage engen Kontakt zu einem/r SARS-Coronavirus-2-Infizierten hatten: KEIN unangemeldeter Zutritt in die Praxis! Unbedingt vorherige Anmeldung!

Patient*Innen, die dennoch mit Symptomen eines grippalen Infekts (Husten, Schnupfen, Fieber, Kopf-/Gliederschmerzen und/oder Geruchs-/Geschmacksverlust) in der Praxis erscheinen, ist der ZUTRITT VERBOTEN! 

Gleiches gilt für Patient*Innen, die einen Termin zur Infekt-Sprechstunde haben: KEIN EIGENSTÄNDIGER ZUTRITT ZUR PRAXIS!

An der Praxistür weist ein großes Schild noch einmal darauf hin:


Auf dem Schild ist ein Klingelknopf angebracht. Nach dem Klingeln werden Sie/werdet Ihr von unseren Mitarbeitern an der Eingangstür abgeholt und in das Untersuchungszimmer geleitet
Der Klingelknopf ist NUR BEI SYMPTOMEN oder nach Risikokontakten zu betätigen. Patient*Innen mit Standard-Terminen ohne Symptome kommen bitte OHNE zu klingeln in die Praxis. 

Sämtliche Praxis-Mitarbeiter sind verpflichtet, jegliche bei ihnen auftretende Symptome eines grippalen Infekts sowie Kontakte zu positiv Getesteten im privaten Umfeld umgehend der Praxisleitung zu melden. In diesen Fällen stehen sofort verfügbare PCR- und Antigen-Tests zum schnellen Ausschluss einer SARS-CoV-2-Infektion zur Verfügung und werden niedrigschwellig eingesetzt. 

2. Gefahr der Übertragung über Tröpfchen oder Aerosole minimieren
Die Übertragung des SARS-Coronavirus-2 erfolgt überwiegend durch Tröpfchen und Aerosole. In beiden Fällen handelt es sich um kleine Flüssigkeitstropfen, die Virus enthalten können. Beide entstehen beim Atmen, Sprechen, Singen und Husten/Niesen. Die größeren Tropfchen fliegen nur 1,5 bis 2 m weit und sinken nach kurzer Zeit zu Boden. Die kleineren Aerosole können sich längere Zeit in der Luft halten und dabei größere Distanzen zurücklegen. 

Masken, welche den Mund und die Nase (!) bedecken, können das Aus- und Einatmen von Tröpfchen und Aerosolen verringern. Alle Patient*Innen sind deshalb verpflichtet, während des gesamten Aufenthalts in der Praxis eine Bedeckung von Mund und Nase (!) zu tragen
Atemschutzmasken sollten dabei möglichst ohne Ausatemventil versehen sein, da dieses zu einer ungefilterten Freisetzung der Ausatemluft in die Umgebung führt. 

Alle Mitarbeiter*Innen mit direktem Kontakt zu Patienten (Labor) tragen FFP-2-Masken, um bestmöglich vor einer aerogenen Ansteckung geschützt zu sein. Mitarbeiter*Innen, die nicht direkt mit Patienten in Kontakt kommen (Anmeldung), tragen einen chirurgischen Mund-Nasen-Schutz

Sämtliche Praxisräume werden - so es die Außentemperaturen zulassen - möglichst intensiv gelüftet. Hierdurch werden die Aerosole maximal verdünnt und das Risiko einer Virus-Übertragung durch die Luft minimiert. 
Um insbesondere bei kalter Witterung, die eine kontinuierliche Lüftung nicht zulässt, die Luftqualität zu überwachen, sind im Sprechzimmer, im Labor und im Wartezimmer CO2-Messgeräte installiert worden. 

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Diese Messgeräte erfassen - auch optisch in Form einer Ampel - die Luftqualität. Spätestens beim Überschreiten von 1.000 ppm CO2 in der Raumluft springt die Ampel auf ROT und eine Lüftung sollte dringend erfolgen. Meine Mitarbeiter und ich werden diese Meßgeräte beachten und eine rechtzeitige Lüftung veranlassen. 

Zudem wurde für das Wartezimmer ein HEPA-Luftfilter angeschafft. Dieses Gerät filtert die Raumluft und entfernt kleine Partikel bis hin zu Viren aus der Raumluft. Das Gerät ist mit Sensoren ausgestattet, erfasst dadurch die Belastung der Luft und passt seine Lüftungsintensität daran an. 



3. Gefahr der Übertragung über Oberflächen minimieren
Wenngleich deutlich weniger häufig, kann das Virus auch über das Berühren kontaminierter Oberflächen übertragen werden. Hierbei stellen die Hände die wichtigste "Oberfläche" für die Kontaktinfektion - früher "Schmierinfektion" genannt - dar. 

Aus diesem Grund wird aus sämtliches Händeschütteln verzichtet. Wir empfangen Sie/Euch mit einem Lächeln. 

Am Eingang sowie auf den Toiletten - und selbstverständlich in allen Behandlungszimmern - stehen Desinfektionsmittelspender für die Händedesinfektion bereit. 
Jede/r Patient/in wird gebeten, sich beim Eintritt in die Praxis die Hände zu desinfizieren.

Sämtliche Türklinken, Stühle und Untersuchungsliegen werden täglich - spätestens nach jeder Sprechstunde - mit einem Flächendesinfektionsmittel gereinigt. 

4. Besonders gefährdete Patienten besonders schützen
Die Covid-19-Erkrankung stellt für einige Patienten ein besonders hohes Risiko für eine schwere gesundheitliche Schädigung dar. 

Dies betrifft insbesondere
- Menschen über (60 bis) 70 Jahre
- Patienten mit
   - schlecht kontrolliertem Bluthochdruck
   - Durchblutungsstörungen des Herzens / Herzinfarkten
   - Herzschwäche (Herzinfuffizienz)
   - chronischen Lungenerkrankungen wie schwerer COPD und
     schlecht kontrolliertem Asthma bronchiale
   - schlecht kontrolliertem Diabetes mellitus
   - schweren Nieren- und Lebererkrankungen (Leberzirrhose etc.)
   - stark eingeschränkter Immunfunktion (unbehandelte HIV-Infektion mit unter 200
     Helferzellen, Einnahme immunsupprimierender Medikamente...)
   - starkem Übergewicht

Wir werden Patient*Innen mit entsprechenden Risikofaktoren für einen besonders schweren Verlauf der Covid-19-Erkrankung deshalb noch einmal gesondert schützen, indem wir Ihnen/Euch gesonderte Wartebereiche - abseits der anderen wartenden Patienten - zuweisen. Wir bitten darum, dies als bestmögliche Fürsorge für Ihre/Eure Gesundheit zu verstehen und nicht als Ausgrenzung. 

5. Anzahl von Kontakten reduzieren
Das wesentliche Element der Ausbreitung von SARS-CoV-2 stellen Kontakte zwischen Menschen dar. Eine maximal mögliche Reduktion von Mensch-Mensch-Kontakten ist DER wesentliche Faktor zur Verminderung der Virusausbreitung.  

Ich ermuntere meine Patienten explizit dazu, das Angebot an VIDEO-Sprechstunden zu nutzen. Hierdurch sind kontaktfreie Arzt-Patienten-Konsultationen möglich. Wann immer nur eine sprechende Interaktion zwischen Arzt und Patient nötig ist (Befundbesprechungen, Beratungen) ist dies durch einen VIDEO-Termin einfach und für beide sicher möglich. 
Der Gesetzgeber hat die eigentlich gedeckelte Anzahl möglicher Video-Sprechstundentermine bis zum Jahresende von Limitationen befreit. VIDEO-Sprechstunden sind also bis zum Jahresende unbegrenzt möglich. 

Wenn Vor-Ort-Termine in der Praxis nötig sind, so sollten diese zu möglichst wenig Kontakten zwischen Patienten sowie zwischen Patienten und Praxis-Mitarbeitern führen.
Dies wird erreicht durch
- eine Vergrößerung von Sitz-Abständen im Wartezimmer durch Reduktion der Stühle
- das Verteilen weiterer Sitzmöglichkeiten in den Gängen der Praxis 
- die Vergrößerung zeitlicher Abstände zwischen den Terminen, was zu einer zeitlichen Entzerrung gleichzeitig anwesender Patienten in der Praxis führt
- das bestmögliche Verhindern von längeren Wartezeiten durch zeitnahes Erscheinen von Patienten kurz vor ihrem Termin, ggf. das Abweisen und neu Terminieren verspätet erscheinender Patienten sowie durch bestmögliche Termintreue seitens des Praxis-Teams
- das wan immer mögliche Einhalten von Mindest-Abständen von 1,5 bis 2 m zwischen Personen in der Praxis
- das Verbot von Begleitpersonen in der Praxis (Ausnahme: Pflegebedürftige und Betreute)

Liebe Patientinnen und Patienten, der kommende Herbst und Winter werden wahrscheinlich noch einmal große Anstrengungen von uns allen erfordern, um die Ausbreitung des SARS-Coronavirus-2 bestmöglich zu verhindern. Ich kann Sie und Euch nur bitten, nicht nachlässig oder "Corona-müde" zu werden - so sehr ich das verstehe! Es nervt! Mich auch! Gemeinsam schaffen wir das!

Ihr/Euer 
​​​​​​​Tobias Glaunsinger

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